" Not
for Breeding "
Da
vielen der Sinn und zweck des "Not
for Breeding" nicht
bekannt oder ein Fremdwort ist, erklären wir es
hier einmal.
"Not for Breeding" bedeutet, dass der Welpe oder der
Hund nicht zur Zucht eingesetzt werden kann bzw. man erhält
keine Papiere für die Welpen, wenn diese aus einer "Not
for Breeding" Anpaarung stammen.
Ein "Not for Breeding" wird
vom Züchter angekreuzt
und kann auch nur vom Züchter wieder in ein "For
Breeding" umgewandelt werden.
Eine Umwandlung in "For
Breeding" ist jederzeit möglich, wenn alle Unterschriften
Litter Owner / Co Owner von einem Notar beglaubigt sind,
was mit erheblichen Kosten verbunden ist (Notarkosten und
ASCA Gebühren).
Hier sollte im Vertrag genau festgelegt sein wer die Kosten
für eine eventuelle Umwandlung in "For
Breeding" trägt.
(Hier gilt das Deutsche Vertrags Recht).
Mit dem "Not
for Breeding",
hat der Züchter die Möglichkeit
auf grund von zuchtausschließenden Makeln zurzeit der
Abgabe des Hundes, Ihn von der Zucht auszuschließen,
(dieser Hund sollte dann aber zu einem anderen Preis abgegeben
werden).
Aus Sicht des Australian Shepherd Club of America (Mutterverband),
kann es nicht sein, dass ein ganzer Wurf als "Not
for Breeding" Registriert
wird und genau diese Verpaarung dann wiederholt wird und
wieder alle Hunde ein "Not
for Breeding" erhalten.
Hierin scheint die Erklärung zu liegen dass der
Australian Shepherd Club of America für jede Umwandlung
in "For
Breeding" nun
alle Unterschriften Notariell beglaubigt haben möchte.
Das "Not
for Breeding",
ist ein absoluter notwendiger Schutz, für den Züchter
und die Rasse, dass nicht mit Hunden die nicht dem Rassestandard
entsprechen gezüchtet wird.
Für einen Seriösen Züchter ist es ja wohl
selbstverständlich dass er in seinen Verträgen
genau geregelt hat, wann und wie seine Nachzuchten zur Zucht
eingesetzt werden können und dürfen
(hier gilt
wieder das Deutsche Vertragsrecht).
Zunächst einmal müssen dem Züchter alle Untersuchungsergebnisse
vorgelegt werden (Augenuntersuchung, HD, ED, OCD etc.) und
der Hund ist dem Züchter vorzustellen, hierfür
sollte der Hund ebenfalls mindestens einmal auf einer Conformations
Show vorgestellt werden.
Der Züchter erkennt dann, ob
der Hund sich so entwickelt hat wie es der Rassestandard
des Australian Shepherd Club of America vorschreibt, und
er in der Zucht eingesetzt werden kann oder nicht.
Es empfiehlt sich mit dem Züchter gemeinsam eine Anpaarung
zu planen.
Ihr Züchter wird Ihnen mit Rat & Tat zur Seite stehen,
denn es ist ja ein Hund aus seiner Zucht.
"
Not for Breeding" Hunde können an jeder Ausstellung
(Conformation Show, Obedience, Agility) teilnehmen.
Wir hoffen, dass wir den Begriff
" Not
for Breeding" und "For
Breeding"
für
jeden verständlich erklären konnten.
Anneliese & Ralf Tholen
http://www.asca.org/Forms/index.htm
"Not for Breeding" release form (.pdf)
|