Erkrankungen der Organe
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Verdauungsorgane:

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Zu den Verdauungsorganen gehören die Maulhöhle, die Speiseröhre, der Magen und die Därme sowie die dazugehörenden Drüsen,

Halsentzündung:
Sie ist häufig eine Begleiterscheinung bei Infektionskrankheiten, z.B. grippaler Infekt (Erkältung).

Erscheinungen:
Rachenschleimhaut stark gerötet und geschwollen, Husten, erhöhte Temperatur.

Fremdkörper:

In der Maulhöhle und in der Speiseröhre:
Gewöhnlich handelt es sich hierbei um Knochenstücke, Holz oder Steine, die in der Maulhöhle- seltener in der Speiseröhre- stecken geblieben sind.

Erscheinungen:
Unruhiges Verhalten, Verweigerung der Nahrung, Brechreiz, Husten, Würgen.

Behandlung:
Wenn möglich, den Fremdkörper vorsichtig herausziehen, ansonsten unverzüglich tierärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

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Magenerkrankungen:

Die Ursachen liegen in Reizung und Entzündung der Magenschleimhaut.
Sie treten als Begleiterscheinung verschiedener Infektionskrankheiten auf oder werden durch verdorbenes Futter, Unterkühlung (Schneefressen), Fremdkörper und Parasiten hervorgerufen.

Erscheinungen:
Erbrechen, Appetitlosigkeit, gelegentliche Schmerzäußerungen, Apathie.

Behandlung:
Den Hund sofort ins warme verbringen, vorläufiger Futterentzug, Darreichung von Kamillentee.


Bei Ausbleiben einer Besserung einen Tierarzt hinzuziehen.

Darmerkrankungen:

Sie zeigen sich meist als Durchfall oder Verstopfung.

Durchfall ist die Folge einer Reizung und Entzündung der Darmschleimhaut.

Die Ursachen sind ähnlich einer Entzündung der Magenschleimhaut.

Erscheinungen:
Dünnbreiiger bis wässriger Kot, laute Darmgeräusche, Durst, oft Schmerzäußerungen mit Kolikerscheinungen, Appetitmangel.

Behandlung:
Wie bei Magenerkrankungen.

Verstopfung:

Kann entstehen durch in Dickdarm angesammelte Kotmassen, durch abnormen Darminhalt (Knochen, Steine) durch Geschwülste, Darmparasiten, Brucheinklemmungen, Aftererkrankungen.

Erscheinungen:
Verzögerter, teilweise beschwerlicher Kotabsatz, trockener und bröckliger Kot, der bei übermäßiger Knochenfütterung weissverfärbt ist.
Bei völligem Darmverschluss wird wird kein Kot abgesetzt, der Leib ist aufgebläht, der Hund erbricht, ist sehr apathisch und zeigt starke Schmerzäußerungen.

Behandlung:
In leichten Fällen Knochen sofort absetzen, kleine Portionen mit Paraffinöl füttern, den Hund viel bewegen.

Bei ausbleibender Besserung einen Tierarzt hinzuziehen.

 

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